Training

Erstes Training

Für die ersten Trainingseinheiten wird lediglich einfache Sportbekleidung benötigt: Lange Trainingshose und T-Shirt. Darüber hinaus sind ein paar Badeschuhe oder Flip-Flops für den Weg von der Umkleidekabine in das Dojo (Trainingshalle) wichtig. Es wird in der Regel barfuß, aber auch mit Socken trainiert. Vor dem Training sollten die Füße in den Umkleiden gewaschen werden, im Anschluss an das Training besteht eine Duschmöglichkeit.

Nach dem Eintritt in den Verein ist ein Gi (Budo-Trainingsanzug) die angemessene Bekleidung, er besteht aus einer weißen Jacke, Hose sowie einem weißen Obi (Stoffgürtel).

Gewalt mit Gegengewalt zu begegnen ist immer destruktiv: Der Weg der Harmonie besteht darin, sich und andere von Hass freizumachen.
Morihei Ueshiba
O-sensei

Trainingsablauf

Aikido trainiert weniger die reine Muskelkraft, als vielmehr die Gesamtkonstitution des Menschen – bei durchschnittlicher Gesundheit kann Aikido daher in jedem Alter begonnen und praktiziert werden.

Jede Unterrichtseinheit setzt sich aus Einzelübungen (Atem- und Ki-Übungen, Ausweichtechniken, Fallschule) und Partnerübungen (effektive Halte- und Wurftechniken) zusammen. Außerdem üben wir von Anfang an den Umgang mit dem Übungsschwert (Bokken) und dem Stock (Jo). Das Üben mit Bokken und Jo ist für das tiefere Verständnis der Aikido-Techniken sehr hilfreich.

Grundsätzlich trainieren bei uns Einsteiger und Fortgeschrittenen stets miteinander. Ein Einsteigen während des laufenden Trainings ist daher jederzeit möglich und erwünscht.
Speziell für Anfänger bietet unser Verein unregelmäßig ein Einführungstraining an. Diese Anfängertrainingseinheiten werden auf dieser Seite entsprechend veröffentlicht, bei Interesse können Sie jederzeit Kontakt aufnehmen.

Für fortgeschrittene Teilnehmer bietet sich zusätzlich die Möglichkeit Wochenendlehrgänge zu besuchen.

Weitere Informationen zum Training

Bedingt durch die japanische Lebensweise und Tradition ist die Etikette auch ein wichtiger Aspekt des Aikido-Trainings. Das Befolgen dient dabei aber nicht nur dazu die japanische Lebensweisen nachzuahmen, sondern eine respektvolle und aufmerksame Trainingsatmosphäre zu schaffen. Die richtige geistige Haltung ist dabei ebenso Bestandteil des Aikido wie auch die Techniken. Die meisten Aspekte der Etikette im Dojo kann man sich bei den erfahreneren Schülern abschauen – von einem Anfänger wird nicht erwartet, dass alle diese Regeln gekannt und befolgt werden. Viele allgemeingültige Regeln im Dojo sind hier kurz zusammengefasst.:

1. Betrete das Dojo stets mit friedlichem Geist, lasse Streit, Ärger und Stress draußen.

2. Achte auf saubere Hände und Füße, wasche deine Füße stets vor jedem Training. Halte Finger- und Fußnägel kurz und vermeide starken Körpergeruch. Die Trainingskleidung sollte sauber sein. Nimm jeglichen Schmuck vor dem Training ab. Betrete die Matte erst, wenn du dich komplett umgezogen hast und stelle deine Sandalen vor dem Betreten der Matte an deren Rand gegenüber der Kamiza (dort wo das Bild von O-Sensei hängt) ab. Stelle dein Handy o.ä. ab.

3. Verbeuge dich vor dem Betreten des Dojo in Richtung der Kamiza. Auch wenn du die Matte betrittst, solltest du dich noch einmal verbeugen. Stelle dich dann zu Beginn des Trainings gegenüber der Kamiza in einer Reihe mit den anderen Schülern auf (gewöhnlich nach Rangfolge).

4. Das Training beginnt, wenn sich der Lehrer gegenüber den Schülern aufstellt und abkniet. Knie dich dann zusammen mit den anderen Schülern ab (linkes Knie zuerst), setze dich im Kniesitz (Seiza) hin und lege deine Hände bequem auf dem Oberschenkeln ab. Solltest du Knieprobleme haben geht auch ein Schneidersitz. Es folgt eine kurze Stille zur Meditation. Wenn der Lehrer klatscht, verbeugen sich die Schüler, einmal in Richtung des Begründers und einmal in Richtung des Lehrers.

5. Solltest du zu spät zum Training kommen, dann knie am Rand der Matte ab und meditiere, bis dich der Lehrer zum Üben einlädt. Verbeuge dich und beginne das Training. Wenn der Lehrer während des Trainings klatscht, beende die Übung und knie am Rand der Matte ab um zu beobachten, was als nächstes geübt werden soll. Lehne dich nicht gegen die Wand und strecke dem Lehrer oder den Mitübenden nicht die Fußsohlen zu. Wenn der Lehrer am Ende seiner Demonstration wieder klatscht, verbeuge dich kurz und beginne die neue Übung zu trainieren.

6. Bevor und nachdem du mit einem anderen Aikidoka trainierst, solltest du dich kurz verbeugen. Auch ganz am Ende des Trainings ist es üblich, sich noch einmal bei allen mit denen man trainiert hat mit einer kurzen Verbeugung zu bedanken.

7. Beim Beginn einer Übung führt der erfahrenere Schüler (Sempai) die Übung zuerst viermal aus, dann wird gewechselt.

8. Respektiere alle, die mehr Erfahrung haben. Dränge deine Überzeugung nicht anderen auf. Wenn du mit jemandem trainierst, der weniger Erfahrung hat als du und Schwierigkeiten hat, kannst du ihm/ihr helfen. Korrigiere aber keine erfahreneren Schüler, besonders keine Meistergrade.

9. Wende dich der Wand zu, wenn du deine Kleidung richten musst. Sitze nie mit dem Rücken zur Kamiza (abhängig von der Architektur des Dojo).

10. Das Erlernen des Aikido geschieht zusammen mit dem Partner. Gegenseitige Hilfe und Rücksichtnahme sind dabei unverzichtbar. Das Training sollte immer mit gebührender Vorsicht und Respekt ausgeübt werden: Aikido wurde von O-Sensei nicht als Wettkampfsport, sondern zur Vereinigung der Menschen und im Sinne des Friedens entwickelt.

  • Das Studium des Aikido ist ein langer Weg. Es macht daher wenig Sinn, mit einer beiläufigen und auf kurzfristige Erfolge abzielenden Einstellung in das Dojo einzutreten.
  • Es liegt in der Verantwortung jedes einzelnen Schülers, zur Schaffung einer positiven Atmosphäre im Dojo beizutragen, die von Harmonie und Respekt geprägt ist.
  • Respekt füreinander, das Dojo und die Trainingsutensilien sind unabdingbar.
  • Es ist die Verantwortung jedes Einzelnen, weder die Trainingspartner noch sich selbst zu verletzen.
  • Alle studieren die gleichen Prinzipien. Machtkämpfe, Gruppenbildungen und das Beziehen von Seiten haben daher keinen Platz im Aikido-Dojo. Alle Dojo-Mitglieder bilden eine Familie.
  • Es ist die moralische Verpflichtung jedes Einzelnen, Aikido niemals zu benutzen um andere zu verletzen oder persönliches Ego zur Schau zu stellen – im Dojo wie außerhalb. Aikido ist ein Weg der Verbesserung der Gesellschaft durch die Entwicklung des Charakters des Einzelnen.
  • Das Studium des Aikido ist ein langer Weg. Es macht daher wenig Sinn, mit einer beiläufigen und auf kurzfristige Erfolge abzielenden Einstellung in das Dojo einzutreten.
  • Es liegt in der Verantwortung jedes einzelnen Schülers, zur Schaffung einer positiven Atmosphäre im Dojo beizutragen, die von Harmonie und Respekt geprägt ist.
  • Respekt füreinander, das Dojo und die Trainingsutensilien sind unabdingbar.
  • Es ist die Verantwortung jedes Einzelnen, weder die Trainingspartner noch sich selbst zu verletzen.
  • Alle studieren die gleichen Prinzipien. Machtkämpfe, Gruppenbildungen und das Beziehen von Seiten haben daher keinen Platz im Aikido-Dojo. Alle Dojo-Mitglieder bilden eine Familie.
  • Es ist die moralische Verpflichtung jedes Einzelnen, Aikido niemals zu benutzen um andere zu verletzen oder persönliches Ego zur Schau zu stellen – im Dojo wie außerhalb. Aikido ist ein Weg der Verbesserung der Gesellschaft durch die Entwicklung des Charakters des Einzelnen.
Montag

Kindertraining: 17:30 – 19:00 Uhr
Erwachsenentraining: 19:15 – 20:45 Uhr

Leitung: Ulrich Kühner (3. Dan DAB)

 
Mittwoch

Jugendtraining:   19:30 – 21:00 Uhr

Leitung: Felix Kulhavý (2. Kyu DAB / 1. Kyu Aikikai)

Freitag

Erwachsenentraining:
19:00 – 21:00 Uhr

Leitung: Frank Edelmaier (1. Dan DAB / 3. Dan Aikikai)